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11. Februar 2020
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8. Mai 2020

Liebe Anlegerin, lieber Anleger,

neben den vielen schrecklichen Nachrichten gibt es auch ermutigende Momente:
Die Gesellschaft rückt zusammen, die Menschen lernen, mit dem Virus umzugehen.
Die Mehrzahl der Bürger zeigt sich besonnen und rücksichtsvoll.

Beeindruckend ist, wie schnell Supermärkte und Lieferketten auf die erhöhte Nachfrage reagieren.
Branchenkenner schätzen, dass das Geschäftsvolumen momentan 3 mal so hoch ist
wie im Weihnachtsgeschäft. Trotzdem sind die Versorgungsketten stabil.

Eine beeindruckende Leistung.

Die Menschheit hat in der Vergangenheit immer eine unglaubliche Widerstandskraft
gegen Krisen entwickelt. Es ist eine Fähigkeit, die tief in uns schlummert. Ich bin darum Optimist.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass unsere Gesellschaft schon sehr schnell
die richtigen Schlussfolgerungen ziehen wird, um diese Krise erfolgreich zu meistern.

McKinsey hat umfangreiche Auswertungen zu Corona erstellt:

  • Ein gutes Gesundheitssystem hilft, die Sterbewahrscheinlichkeit auf unter 0,4 % zu senken.
  • Gefährdet sind vor Allem Ältere sowie vorerkrankte Menschen und Raucher.
  • Die Daten zeigen, dass derzeit viele junge Menschen erkranken. Die Daten zeigen aber auch,
    dass junge und gesunde Menschen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder gesund werden.
    Bei ihnen liegt die Sterbewahrscheinlichkeit unter 0,1 %.

Sehr eindrucksvoll sind diesbezüglich die Daten aus Südkorea.
Mit folgenden Maßnahmen hat Südkorea die Ausbreitung des Virus in den Griff bekommen:
Ein gut aufgestelltes Gesundheitssystem.

Auf 1000 Einwohner kommen in Südkorea 12 Krankenhausbetten.
(In Deutschland sind es etwas mehr als 8, in den USA nur 3).
Große Zahl und schnelle Auswertung von Tests und Isolierung von Infizierten.
Konsequentes „Social Distancing“ und häusliche Quarantäne-Maßnahmen.
Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

In asiatischen Ländern war ca. 14 Tage nach Beginn der Ausgangssperren der Höhepunkt überschritten.
In Kerneuropa dürfte daher der Höhepunkt der Infektionswelle ca. Mitte April erreicht sein.

Die Wirtschaft muss möglichst bald wieder hochgefahren werden.

Wer wirtschaftliche Fragestellungen thematisiert, wird in diesen Tagen schnell
als herzlos und profitgetrieben dargestellt. Diese Sichtweise haben viele Menschen
genau so lange wie das Monatsgehalt pünktlich auf dem Konto eingeht.
Wenn allerdings wegen wirtschaftlicher Schwäche die Gehaltszahlungen ausbleiben,
tritt die Ernsthaftigkeit dieses Problems dann schlagartig ins Bewusstsein.
Die Stärke unserer Wirtschaft wiederherzustellen hat darum hohe Priorität.

2009 während der Finanzkrise verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland
einen Rückgang von 5 %. Wenn die gegenwärtige Politik des Shutdowns fortgesetzt wird,
wird der Rückgang der Wirtschaftsleistung weit drastischer sein.
Gastronomen, Veranstalter, Hoteliers und kleine Einzelhändler stehen vor dem Ruin.
Das darf nicht passieren.

Die Stabilität der regionalen Firmen sichert den sozialen Frieden
Ich möchte darum Sie appellieren, die regionalen Unternehmen in dieser Zeit zu unterstützen.
Diese Firmen direkt nebenan sind nicht nur das Rückgrat unserer Wirtschaft,
sondern auch der Garant der sozialen Stabilität.
Sie geben unseren Nachbarn und Freunden Arbeit,
sie sind ein wichtiges Kettenglied des gesellschaftlichen Lebens.

Langfristig wird das Corona-Virus kein großes Problem darstellen.
Darauf deuten folgende Entwicklungen hin:
Menschen, die mit dem Virus infiziert wurden, entwickeln eine Immunität.
Virologen sagen, dass das Virus nur sehr schwer mutieren kann.
Die Anzahl der Menschen, deren Immunsystem mit dem Virus zurechtkommt,
steigt gerade exponentiell an.

Die Menschen lernen mit der Gefahr von Virus-Infektionen besser umzugehen und schützen
sich gegenseitig mit Atemmasken und Desinfektionsmaßnahmen vor der Ansteckung.
So wird die Verbreitungsgeschwindigkeit deutlich verlangsamt.
Die asiatischen Länder wie Singapur und Südkorea dienen hier als gutes Vorbild.
Atemschutzmasken gehören dort zum Alltag, genauso wie Desinfektionsmittel-Spender.

Es wird ab 2021 Impfstoffe geben.
Es forschen so viele Pharma- und Biotechfirmen an einem Impfstoff,
dass ein Erfolg sehr wahrscheinlich ist.
Es kommen Medikamente auf den Markt, die die schweren Verläufe deutlich reduzieren
und die Sterblichkeitsrate somit deutlich absenken.
Beispiel: Remdisivir von Gilead Sciences ist ein vielversprechendes Arzneimittel, für das
schon in den nächsten Wochen die Ergebnisse der beschleunigten klinischen Studie erwartet werden.
Medien berichten, dass über 70-jährige Corona-Patienten mit Remdesivir stabilisiert werden konnten.

Lösungswege, um die Wirtschaft nach den Shutdowns wieder hochzufahren:
Shutdowns und Quarantäne-Maßnahmen sind wichtig und notwendig, um Zeit zu gewinnen
und um die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten.
Jedes Wiederhochfahren des wirtschaftlichen Lebens kann nur soweit forciert werden
wie die Gesundheitssysteme darauf vorbereitet sind.

  1. Selektive Quarantäne. Junge und bereits genesene Menschen nehmen die Arbeit wieder auf.
    Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Menschen sollten sich weiterhin schützen und
    soziale Kontakte möglichst meiden.
    Das wird eine schwierige Aufgabe, aber eine Aufgabe, die unter großen Anstrengungen lösbar ist.
  2. Tests massenhaft verfügbar machen und Virusträger schnell isolieren
    Auf der ganzen Welt arbeiten spezialisierte Firmen mit Hochdruck an Schnelltests.
    Die Firma Qiagen hat letzte Woche einen Test vorgestellt, der innerhalb einer Stunde
    ein Ergebnis liefert und auch bereits die Zulassung von den Gesundheitsbehörden erhalten hat.
  3. Social Distancing, Atemschutzmasken und Handhygiene halten Einzug in unser Leben
    Der gegenwärtige Mangel an Atemschutzmasken wird schon sehr bald behoben sein.
    Die Bilder aus Singapur und Südkorea zeigen Menschen in den Einkaufszentren
    und auf öffentlichen Plätzen, die mit Atemschutzmasken unterwegs sind.
    Dadurch wird insbesondere auch verhindert, dass andere Menschen angesteckt werden.
    Schon das Desinfizieren der Hände beim Betreten von Supermärkten hätte große positive Effekte.

Perspektiven für die Wirtschaft
Es ist das Wesen von Krisen, dass das Vertrauen in das gesamte System erodiert.
Plötzlich kann man sich nicht mehr vorstellen, dass sich die Lage wieder normalisieren wird.
Während der Finanzkrise stellten die Medien den Kapitalismus auf den Prüfstand.
An solchen Tagen wird bezweifelt, dass die globalisierte Welt wie bisher Bestand haben wird.

Meine langfristige Einschätzung ist, dass in einem Jahr wieder Normalität eingekehrt sein wird
und dass die Gesundheitssysteme gestärkt aus den Erfahrungen hervorgehen werden.
Die Erfahrungsberichte aus Südkorea, Taiwan und Singapur lassen den Schluss zu,
dass die Epidemie erstens kontrollierbar ist und dass zweitens das wirtschaftliche Leben weitergehen kann.

Meine kurzfristige Einschätzung ist, dass wir an den Aktienmärkten noch bis April / Mai
eine dramatische Abwärtswelle sehen werden. Dann sollte der Höhepunkt der Krise erreicht sein.

Voraussetzungen für die wirtschaftliche Erholung

Der Höhepunkt der Krise in Kerneuropa sollte in den nächsten 2 bis 3 Wochen erreicht sein.
Die Finanzmärkte hassen Unsicherheiten und unkalkulierbare Situationen.
Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, die Kalkulierbarkeit des wirtschaftlichen Lebens wieder herzustellen.
Sobald der Höhepunkt überschritten ist, kann auf selektive Isolation gesetzt werden und
gesunde Menschen unter 50 Jahren und bereits Genesene werden das wirtschaftliche Leben
auf freiwilliger Basis wieder aufnehmen.
Ich rechne mit einem kollektiven Willen, das zu tun, der von großen Teilen der Bevölkerung getragen wird.
Massenweise verfügbare Tests und strenge Hygiene werden unseren Alltag relativ sicher machen.
Impfstoffe und Medikamente werden dem Virus dann nach und nach den Schrecken nehmen.


Fazit
Die oben geschilderten Szenarien deuten darauf hin, dass in den kommenden 4 Wochen
ein vertrauenswürdiges Lösungsszenario für die Epidemie entwickelt wird.
Zudem können wir davon ausgehen, dass in 6 Monaten das gesellschaftliche Leben
wieder einen annähernden Normalzustand erreicht haben wird.

Was bleibt, ist ein starker Anstieg der Staatsverschuldung.
Der kurzfristige wirtschaftliche Schaden ist immens.
Die Stabilisierungsmaßnahmen werden allein in Deutschland dreistellige Milliardenbeträge kosten.
Die Notenbanken werden die Staatschulden monetarisieren müssen. Die Geldschleusen werden geöffnet.
Die Situation ist nun anders als in den letzten 10 Jahren nach der Finanzkrise. Denn nun
trifft eine expansive Geldpolitik auf einen beschädigten volkswirtschaftlichen Produktionsapparat.

Ihre Geldanlagen:
Es wird jede Menge Geld in die Märkte strömen.
Gleichzeitig wird es für Staatsanleihen und Festgelder bei Banken nur minimale Zinsen
und sogar Minuszinsen geben. Banken werden in Schwierigkeiten geraten.

Mit unseren Geldanlagen sind Sie auf der sicheren Seite:
Sorgfältig ausgewählte und professionell verwaltete Sachwertinvestments werden durch
kalkulierbare und sichere Einnahmen als „sicherer Hafen“ zur Vermögenssicherung weiterhin gefragt sein.
Der Goldpreis wird steigen. Ich rechne mit einem Preis bis zu 1.800 US $ bis Ende des Jahres,
im nächsten Jahr halte ich Kurse von über 2.000 US $ für möglich.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit und die nötige Gelassenheit in schwieriger Zeit.

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